plays - 1994/1995 - "A Play there is, my Lord"

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A play there is, my lord, some ten words long, which is as brief as I have known a play; But by ten words, my lord, it is too long.....' (Philostrate in 'A Midsummer Night's Dream' by William Shakespeare). During the rehearsals for this 'ten-words-long' play I was continually reminded of the magical time I spent at my old school in Nottingham, taking part in the school play, (usually by Shakespeare) which it was the English teachers' duty to produce every year before Christmas. Contact with BOYS (OH! HORROR!) was strictly forbidden, and so we not only had to play the women's roles - we had to play the men's roles as well!


The schoolgirls in this play, however, are in no way enthusiastic about appearing on the stage - they just want to pass their exams and leave school. Their teacher, Mr Quinn, forces them to occupy themselves with that greatest of English dramatists, William Shakespeare, and they find that in the end they really begin to enjoy themselves.I hope this was true for my little group, too!
Learning and playing a role in a foreign language is not easy, and a lot of hard work has gone into the production of our play. It is the first - but we hope, not the last - play performed by an English Literature Course at our school, and we all thank the headmaster, Mr Schäfers, for making it possible.

'If we offend, it is with our good will. That you should think, we come not to offend, But with good will.' Thanks, Will!

Die erste, wenn auch nicht die größte Schwierigkeit, die überwunden werden musste, bevor die acht Mitglieder der neuen Englisch-Literatur-AG der Jahrgangsstufe 11 des Friedrich-Spee-Gymnasiums beginnen konnten, Rollen zu lernen, war das Finden eines passenden Theaterstücks. Es sollte nicht zu lang sein, denn das würde die Zuschauer anstrengend; es sollte nicht zu schwer sein - und es sollte Rollen für sieben Mädchen und einen eiinzigen Jungen enthalten.

Die Leiterin der Gruppe entschied sich, ein Theaterstück selber zu schreiben, in dem sie ihre eigenen Erfahrungen im Schultheater zu Papier brachte. Im Februar dieses Jahres begann die Probenarbeit, die sich als ziemlich schwer erwies. Es reichte nicht aus, den guten Willen zu zeigen und seine Rolle zu lernen - die Bedeutung vieler neuen Vokabeln musste erklärt werden und die Schauspielerinnen und Schauspieler mussten die richtige Aussprache und Intonation beherrschen.

Das Ergebnis der monatelangen Probenarbeit konnte am 3O.6. und am 4.7. endlich gesehen werden. Eine Komödie war entstanden, die auch für Zuschauer, deren Englischkenntnisse nicht so gut waren, verständlich war. Erstaunliche schauspielerische Leistungen boten die 'englischen Schulmädchen' und ihr 'Lehrer'. Sebastian Vogt als Mr Quinn vermochte es, einen Pädagogen zu spielen, der seine gelangweilten Schülerinnen für Shakespeare zu begeistern verstand. Es wurde ihm auch nicht selten Widerstand geboten, aber dennoch spielten die Schülerinnen in verschiedenen Szenen aus den Werken Shakespeares. Corinna Schmidt überzeugte als die junge Frau, Juliet, die auf eine Nachricht ihres Geliebten, Romeos, wartet, während Cathrine Frisse ihre von Kopf- und Rückenschmerzen geplagte Amme amüsant in Szene setzte.

Im darauf folgenden Auszug aus 'Was Ihr Wollt' spielten Claudia Pieper eine hochmütige Herrin, Olivia, und Frauke Zimmermann ein als Mann verkleidetes Mädchen, Viola, das die Herrin von der Liebe ihres Herrn überzeugen musste. In dieser Szene kam die lyrische Sprache Shakespeares besonders gut zur Geltung. In der nächsten Szene allerdings war die Sprache zum Teil etwas derb und die Handlung lustig; Alexandra Jesse spielte den eleganten Petruchio, der bereit ist, die 'Widerspenstige', Kate, zu heiraten.

Die junge Frau, von Nina Jürgens mit großem Einsatz und Energie gespieltwurde, schlägt, beleidigt und ohrfeigt ihn, aber er will sie dennoch zur Frau nehmen. In der letzten Szene der Komödie haben sich die 'Schülerinnen' entschieden, das Handwerkerstück aus der Komödie 'ein Sommernachtstraum' aufzuführen. Hier zeigten die jungen Schauspielerinnen, dass sie nicht nur sehr überzeugend englische Schulmädchen spielen konnten, sondern auch, dass sie in der Lage waren, dieses lustigste aller Lustspiele so kreativ und witzig zu gestalten, dass der Applaus, den sie am Ende der Aufführung erhielten, wirklich verdient war.